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Innovationen dauern 20 Jahre

Es sind im Schnitt immer 20 Jahre

Gesellschaftlich gibt es die, denen es nicht schnell genug geht – Energieausstieg, Beitbandausbau, ökologische Landwirtschaft, Plastikmüll reduzieren, KI nutzen usw. und es gibt die, denen es viel zu schnell geht – Farbfernsehen, Wende, Internet, Emailadresse, Elektrofahrzeug und Serviceroboter mit echten Namen. Doch wie schnell setzen sich Innovationen am Markt durch?
Nehmen wir mal die VR-Brille. Hättest Du gedacht, dass die erste Idee dazu schon 1962 ausprobiert wurde – damals sogar noch mit Wind und Dufterlebnis? Sensorama hieß die Erfindung eines Kameramannes. Jaron Lanier gründete 1980 die VPL Research und es wurde die erste Datenbrille und der erste Datenhandschuh entwickelt. 1995 kam die Forte VFX1 Headgear heraus, die schon mit Lautsprechern und einer Grafikschnittstelle versehen war. 

Aber erst 2013 wurde die Oculus Rifd DK1 marktfähig, da sie als Kickstarter-Projekt in kurzer Zeit, dank Internet, 1,9 Millionen Euro sammelte. Revolutionär war die HTC Vive in Kombination mit dem 3-Dimensionalen Raum und erst 2018 kam die Oculus Go ohne Kabel-Schwanz zu bezahlbaren Preisen auf den Markt.  

 

Es sind also von 1995 bis 2013 fast 20 Jahre vergangen, bis sich die Technologie so weit entwickelt und durchgesetzt hat, dass wir eine VR-Brille einfach so im nächsten Elektronik-Shop kaufen können. 
Wenn man bedenkt, dass die sogenannte time-to-market, also die Zeit die eine Innovation bis zum Markteintritt konkurrenzentscheidend ist, stehen 20 Jahre eigentlich außerhalb der Debatte. Trotzdem wollte ich Euch zeigen, wie lange gute Ideen benötigen, um sich durchzusetzen. Und bei der VR-Brille, sind wir noch nicht auf einem High-End Standard – weder in der Technologie, noch im Tragekomfort oder den Anwendungsszenarien.

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