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Was Montessori mit Google zu tun hat.

Die Idee von Maria Montessori ist Grundlage der Unternehmenskultur

Kostenfreies, gesundes Essen, Sportangebote, Bürohunde und Zeit für Selbstverwirklichung – klingt wie eine Doku-Soap aus einem Hipster-Haushalt, ist aber Standard bei Google. Die freie Entfaltung des Menschen ist die Grundlage für Innovation. Der Mensch „als Baumeister seiner Selbst“ war das Prinzip, was Maria Montessori schon 1907 in ihrer Pädagogik angewandt hat. Der Glaube an die eigenen Ressourcen und die Muße diese zu Entdecken, ist die Grundlage der Montessoriarbeit und die Grundlage der Unternehmenskultur von Google. Ein Zufall?

Beide Gründer Larry Page und Sergej Brin waren in einer Montessori-Schule. Der Unterricht ist offen, geprägt von Freiarbeit und experimentellem Vorgehen der Kinder. Die Pädagogen*innen greifen nur ein im Sinne von „hilf dem Kind es selbst zu tun“.  Das fördert das Lernen und den Entdeckergeist. 

Larry Page und Sergej Brin sind geniale Nerds der Informatik, die mit der Gründung von Google den Anspruch hatten, die Welt zu verändern und Wissen sichtbarer zu machen. 

 

 

Als die Domain Google.com am 15. September 1997 eingetragen wurde, hatten die beiden Gründer lediglich diese Vision. Sie hatten keinen Plan, wie damit Geld zu verdienen wäre. 
Heute macht das Unternehmen 66 Milliarden Euro Gewinn pro Jahr und ist eines der innovativsten Unternehmen der Welt, längst nicht mehr nur als Internet-Hightech-Riese, sondern auch in der Krebsforschung und im Automobilbereich.

Das Menschenbild, welches sie in der Montessori-Schule kennengelernt haben, prägt die Unternehmenskultur noch heute und auch hier ist der Grund für den Erfolg zu suchen. So haben alle Mitarbeiter*innen 20% ihrer Arbeitszeit zur Verfügung, um sich eigenen Projekten zu widmen.

 

 

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